Christine Astor

Christine Astor ist Speakerin, Moderatorin und Trendscout für Digitalisierung. Sie war viele Jahre im Strategiemanagement als Senior-PM im Entwicklungs-Resort der BMW Group tätig. 5 Jahre hat sie als Technologie Trendscout in der Innovation im Bereich Cross-Industry-Research gewirkt. Dort verantwortete sie unter anderem den Cross-Industry-Technology-Trendradar, welcher bis heute dem Unternehmen als strategische Forschungs- und Entscheidungsgrundlage dient. Ihr profundes Wissen, ihre Corporate-Erfahrungen und ihre Begeisterung für Neues machen sie zur Spezialistin für digitale Transformation.

Frank Astor

Frank Astor – Coach, Trainer, Visionär, Entertainer und Head of Future Now ist seit über 30 Jahren erfolgreich. In über 4.000 Bühnenauftritten hat Frank Astor bereits 1 Million Zuschauer erreicht. Als versierter Experte, hallenfüllender Entertainer und Speaker. Mit visionären Bühnenshows und packenden Vorträgen, die bei aller thematischen Tiefe immer strahlende Augen und ein Lächeln auf die Gesichter zaubern.

Future Now - Die insprierende Keynoteshow zu digitalen Trends und Innovationen

Die Welt befindet sich in atemberaubenden Wandel der Digitalen Transformation. Der unterhaltsame Vortrag "Future Now" ist eine Keynoteshow, mit der Ihre Eventgäste für die neue Zeit begeistert werden. Denn er vermittelt humorvoll und lebendig die hochaktuellen Trends der Zukunft und wurde in Zusammenarbeit mit führenden Trendagenturen und Zukunftsforschungsinstituten entwickelt. Herausgekommen ist ein Eventprogramm der Superlative, das umfassend informiert und Lust auf zukunft macht. Nähere Infos zur Show finden Sie unter: https://www.future-now-event.com/

Maarten Botterman

ist Chairman des ICANN Boards. Er verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Internet Governance und damit verbundenen Themen und beschäftigt sich seit jeher mit den ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen aktueller und zukünftiger Internet Innovationen und Technologien. Fasziniert von den digitalen Entwicklungen, ist er gleichzeitig überzeugt von der Notwendigkeit eines ethischen und nachhaltigen Fortschritts. Botterman hat - zum Teil in federführender Rolle und gemeinsam mit Top Experten aus verschiedensten Bereichen, Ländern und Kulturen - mehr als 50 internationale Projekte und Studien über Zukunftsthemen des Internets für Regierungen und Unternehmen durchgeführt.

Dr. Steffi Burkhart

Schon immer hat sich Dr. Steffi Burkhart für die bio-psycho-soziale Gesundheit von Menschen und Organisationen interessiert. Nach 12 Jahren Leistungssport und ihrem Abitur studierte sie Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln und hat 2013 im Bereich Gesundheitspsychologie promoviert. Parallel arbeitete sie 2010-2012 im Betrieblichen Gesundheitsmanagement eines Großkonzerns, wechselte 2013 zu dem Start-up GEDANKENtanken und übernahm dort die Verantwortung für die Akademie. Seit 2015 ist Dr. Steffi Burkhart selbstständig, macht sich als unabhängige Person für ihre Generation in Politik und Wirtschaft stark – und tritt dafür in der Öffentlichkeit ein. 2016 veröffentlichte sie zu ihrer Generation das Buch: „Die spinnen, die Jungen! Eine Gebrauchsanweisung für die Generation Y“. Mit ihren Impulsvorträgen erreicht sie (seitdem) Aufmerksamkeit in der gesamten deutschsprachigen Wirtschaft, denn sie kennt die Pain Points derselben: In ihrer Digitalen Transformation fehlt es an talentierten Nachwuchskräften, an Digitalen Könnern und dem nötigen Millennials Mindset. Seit 2018 führt sie weiter, wofür sie steht und möchte als Human Capital Evangelist eine neue Dringlichkeit aufzeigen: Nicht Öl, nicht Geld, sondern Talent – also Human Capital, wird die knappe Ressource der Zukunft sein. Im März 2018 wurde Steffi in das Advisory Board des European Workforce Instituts von Kronos berufen. 

Die Talente von morgen scouten: Die Denkart und Weltsicht der Millenial Generationen

Unternehmen werden weltweit um Millennials konkurrieren. Wir werden einen globalen War for Talents erleben, der schon jetzt ganz dringend ein Umdenken in Politik und Wirtschaft erfordert. Motivierte und talentierte Mitarbeiter werden zum wichtigsten Kapital einer Organisation und unseres Landes. Obwohl die Babyboomer Generation die größte und kaufkraftstärkste darstellt, sind die Millennials die einflussreichsten Alterskohorten im digitalen Zeitalter. Sie sind die Schlüssel-Generationen, um die anstehenden Welt- und Wirtschaftsprobleme zu lösen. Nicht nur, weil sie eine Millionen-Lücke nach Renteneintritt der Babyboomer irgendwie füllen müssen. Sondern weil ihre Mind- und Skillsets diejenigen sein werden, die die Wirtschaft international nachhaltig verändern. Wir alle leben in einer V.U.K.A.-Realität (volatil, unsicher, komplex, ambivalent), die unsere Zeit prägt – als Brandbeschleuniger treten Digitalisierung und Künstliche Intelligenz hinzu. Sie bilden eine neue Welt, die sich mit alten Lehrbuchtheorien und dem Modus der Erfahrung, aus dem viele agieren, nicht erklären lässt. Wenn sich die Spielregeln unserer Welt verändern, brauchen wir ein neues Denken, ein neues Handeln. Millennials stehen für eine neue Denkweise. Sie haben ein digital geprägtes, vernetztes und kollaboratives Mindset, sie leben neue Zickzack-Lebensläufe und haben die Deutungshoheit über die wichtigste Massentechnologie unserer Zeit, das Internet.
 

Chris Dancy

gilt als der "Most Connected Man on Earth" und die ganze Welt kann seine von sich gesammelten Daten online einsehen. Seit 25 Jahren ist Chris Dancy in leitenden Positionen im Technologie- und Gesundheitsbusiness tätig und ist auf die Schnittmengen dieser beiden Bereiche spezialisiert. Laut einer ARTE Dokumentation ist er "der Pionier des „quantifizierten Selbst“: Mit über 700 Geräten und Funktionen – darunter vier Armbanduhren, eine Kamera und unzählige Apps – misst und erfasst Chris Dancy täglich all seine Tätigkeiten und Körpervorgänge, von der Kalorienaufnahme bis zur Anzahl der getätigten Schritte. Und zeigt nebenbei, wie man durch neue Technologien zu innerem Frieden findet.

Als Key Note Speaker nimmt er das Publikum auf eine disruptive, atemberaubende Reise in die Zukunft mit, in der das menschliche Verhalten das ultimative Interface ist. Als Autor von "Don't Unplug" zeigt er auf, wie Technologie für digitale Wellness genutzt werden kann.

Technopaganism and the witches of Instagram

Arthur C. Clark meinte, dass "jede fortgeschrittene Technologie kaum von Magie zu unterscheiden ist". In diesem Sinne erforschen wir die heidnischen Wurzeln und magischen Geschichten, die der heutigen Technologie zugrunde liegen. Haben Sie sich je gefragt, ob das Sprechen zu einer künstlichen Intelligenz nicht Zaubersprüchen ähnelt? Oder warum wir so gerne "Wizards" verwenden? Wollten Sie schon einmal mit einem Passwort Reset jemanden verwünschen oder ihrem digitalen Schatten begegnen? Erfahren Sie außerdem, wie Sie digitaler Handleser werden und jemanden digital verzaubern. 

Phone Palmistry

Was verrät der Startbildschirm unseres Handys über uns und unsere Zukunft? Was macht unsere Handys so geheimnisvoll und wie können wir sie nützen um Leute zusammenzubringen? 

Lassen Sie sich von Chris Dancy aus Ihrem Handy die Zukunft lesen und erfahren Sie Erstaunliches über sich selbst - einen ersten Eindruck können Sie in diesem Video bekommen.

Urs Eppenberger

Urs Eppenberger ist diplomierter Elektroingenieur ETH Zürich. Seit seinem Studium arbeitet er bei der Stiftung SWITCH, wo er mithalf, das Internet in der Schweiz aufzubauen. Heute leitet Urs Eppenberger bei SWITCH die Registrierungsstelle für die Toplevel Domains .ch und .li. Er ist verantwortlich für den stabilen Betrieb der operativen Dienstleistungen. Sein Fokus liegt auf der Sicherung des DNS als kritische Infrastruktur und auf dem Schutz der Nutzer in Zusammenarbeit mit dem Bund und der Internet Industrie.

Erhard Friessnik

ist nach Abschluss einer HTL-Ausbildung im Jahr 1999 in den Polizeidienst eingetreten. 2002 wechselte er in das Bundeskriminalamt als IT-Ermittler und Forensiker für elektronische Beweismittel.
Neben seiner Tätigkeit absolvierte er den Bachelor-Studiengang „Elektronik-Wirtschaft“ sowie den Master-Studiengang „Telekommunikation und Internettechnologien“ an der FH Technikum Wien. 2011 übernahm er die Leitung des Referates für elektronische Beweismittelsicherung im Bundeskriminalamt. Seit 2018 ist er mit der Leitung des Cybercrime Competence Centers im Bundeskriminalamt betraut und kämpft gemeinsam mit seinem Team gegen Cyberkriminalität.

Statement zu 5G:

Die rasante Entwicklung der Technik sowie die globale Vernetzung ermöglichen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für die Gesellschaft. Insbesondere durch die Chancen der anonymen Nutzung von digitalen Diensten, verstehen es auch Personen mit krimineller Energie diese Techniken immer mehr für sich einzusetzen. Herkömmliche Ermittlungsmöglichkeiten stoßen mittlerweile oft an Ihre Grenzen. 

Roberto Gaetano

ist seit über 20 Jahren in Internet Governance und Policy involviert. Sechs Jahre lang war er ICANN Board Director, drei Jahre davon als Vice-Chair; ebenso war er sechs Jahre Board Director bei PIR, davon zwei Jahre als Vorsitzender. Aktuell ist er Chair der EURALO Individual Users Association und Mitglied des EURALO Boards.

Romana Hasenöhrl

beschäftigt sich seit zehn Jahren intensiv mit Astrologie. In ihrem Leben „vor der Astrologie“ hat sie einen Abschluss an der Pädagogischen Akademie Salzburg gemacht, danach Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaften studiert und nach dem Studium fast 20 Jahre für den ORF Salzburg gearbeitet. Während sie dort als Regieassistentin, Aufnahmeleiterin und Mitbegründerin der Onlineredaktion tätig war, entwickelte sich aus ihrer Freude am Schreiben eine Passion. Als freiberufliche Autorin schrieb sie für die Tageszeitung „Der Standard“ sowie für verschiedene Printmagazine.Die langjährige Erfahrung in der Medienbranche sowie zusätzliche Ausbildungen in Webdesign, Grafik und SEO gibt die Autorin heute in verschiedenen Kursen am bfi Salzburg weiter. 2009 begann Romana Hasenöhrl eine dreijährige Ausbildung zur Astrologin und gründete 2011 ihr eigenes Unternehmen. Zahlreiche Weiterbildungen bei führenden Astrologen und Astrologinnen wie Claus Riemann oder Christl Oelmann sowie die Prüfung zur astrologischen Beraterin folgten.
Seit 2013 ist Romana Hasenöhrl als freie Autorin und Texterin für verschiedenste Unternehmen tätig und hat seit 2015 fünf Sachbücher zu verschiedensten Themen veröffentlicht. Die belletristischen Werke der Autorin entstehen auf ihren Reisen durch Europa, die sie zusammen mit ihrem Hund Wanda und ihrem VW Bus Baujahr 1985 unternimmt. Selbstverständlich ist die Astrologie auch auf den Reisen mit dabei. Astrologische Beratungen bietet Romana Hasenöhrl sowohl in ihrem Büro als auch via Telefon und Skype und in deutscher wie auch englischer Sprache an.

Matthias Hudobnik

Matthias M. Hudobnik ist ein österreichischer Jurist und Ingenieur, sogenannter ‚Legal Engineer‘. Seit November 2019 ist Hudobnik Mitglied des At-Large Advisory Ausschusses (ALAC) der Europäischen Regionalen At-Large-Organisation (EURALO). Von 2017 bis 2019 war er EURALOs Co-Vorsitzender des ALAC-Unterausschusses für Öffentlichkeitsarbeit und Engagement. Sein Engagement begann als NextGen@ICANN58, Fellow@Euro-SSIG, Ambassador NextGen@ICANN60, Mitglied des NextGen-Auswahlausschusses für ICANN 62, 63 und 64, Fellow@RIPE 77, Fellow@ICANN 63. Er ist außerdem Mitglied des Unicode Konsortiums.
 

Gerlinde Kaltenbrunner

Gerlinde Kaltenbrunner, Profibergsteigerin aus Passion, ist wann immer es die Zeit zulässt beim Sportklettern, unterwegs in den Alpen oder beim Expeditionsbergsteigen. Gerlinde Kaltenbrunner war diplomierte Krankenschwester, bis sie sich nach einer Zwischenstation im Sportbekleidungsvertrieb zur unsicheren Karriere als Berufsbergsteigerin entschied. Heute vermerkt sie alle vierzehn bestiegene Achttausender Hauptgipfel. Mit der Besteigung des K2, des mit 8611 Metern zweithöchsten Berges der Erde, ist sie die erste Frau, die sämtliche Achttausendergipfel ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff und ohne Hochträgerunterstützung erreicht hat

Die hohen Berge - meine Lehrmeister

Gerlinde Kaltenbrunner berichtet von ihren spannendsten Erlebnissen an den Achttausendern. Mit exemplarischen Ausschnitten einiger Expeditionen spricht sie auf sehr persönliche Weise von ihren Erfahrungen. Sie erleben hautnah mit, wie herausfordernd, beschwerlich und dennoch wunderschön der lange Weg zu diesen faszinierenden Giganten war. Zudem auch wie sie sich trotz Rückschlägen immer wieder aufs Neue motiviert. Dabei wird sie aufzeigen, was die Berge in den zwei Jahrzehnten in ihr bewirkt haben. Es geht um die Entwicklung ihrer Werte, wie z.B. Willensstärke und Disziplin, Vertrauen und Geduld, sowie Intuition und Begeisterungsfähigkeit. In der langjährigen, wiederkehrenden Begegnung mit der großartigen Natur des Himalaya und Karakorums kristallisierten sich diese Werte zu ihren Lebensinhalten, die in der konsequenten Umsetzung zum Erfolg geführt haben. So wurden die höchsten Berge dieser Welt zu ihren Lehrmeistern. Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Multivisions-Vortrag, der sie mit spannenden Bildern und Videosequenzen in die Welt der höchsten Berge entführt.

Jan-Peter Kleinhans

Jan-Peter Kleinhans ist Leiter des Projekts IT-Sicherheit im Internet der Dinge (IoT). Derzeit konzentriert sich seine Arbeit auf die Schnittstelle zwischen globalen Halbleiter-Lieferketten, IT-Sicherheit und Geopolitik. Sein besonderes Interesse gilt der Sicherheit und Widerstandsfähigkeit unserer zukünftigen 5G-Mobilfunknetze. Ergebnisse seiner Arbeit hat er im Deutschen Bundestag, der Parlamentarischen Versammlung der NATO und den Vereinten Nationen vorgestellt. Er studierte Kommunikationswissenschaften in Uppsala, Schweden und Wirtschaftsinformatik in Darmstadt. 

Wolfgang Kleinwächter

ist Emeritierter Professor für Internet-Politik und -Regulierung an der Universität Aarhus, Mitglied der Global Commission on Stability in Cyberspace (GCSC), ehemaliges Mitglied des ICANN-Direktoriums und Sonderbotschafter der NetMundial Initiative (NMI). Er ist langjährig an internationalen Verhandlungen zu Internet Governance (ICANN, WSIS, UNO, ITU, G7, EU und IGF) beteiligt. 

Liliane Leißer

begann sich seit ihrem 15. Lebensjahr aktiv im Bereich der Internet Governance zu engagieren. Sie nahm an den Jugendprogrammen Better Internet for Kids 2015 und 2017 teil. Seitdem ist sie in verschiedenen Veranstaltungen und Diskussionen aktiv, wie z.B. EuroDIG 2019. Auch ihre Diplomarbeit in der Schule widmete Lili ihrem Herzensthema "Jugend und digitale Medien" und programmierte ein Spiel zum Thema Cyberbullying, das ihr den 2. Platz bei den Safer Internet Awards 2018 einbrachte. Lili Leißer studiert Jus an der Universität Wien und arbeitet im Safer Internet Centre als Jugendkoordinatorin.

Janina Loh

(geb. Sombetzki) ist Universitätsassistentin (Post-Doc) im Bereich Technik- und Medienphilosophie an der Universität Wien. Sie hat an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und von 2009 bis 2013 dort auch mit der Arbeit "Verantwortung als Begriff, Fähigkeit, Aufgabe. Eine Drei-Ebenen-Analyse" (2014) promoviert. Janina Loh arbeitet seit April 2016 in Wien. 2018 erschien von ihr die erste deutschsprachige Einführung in den Trans- und Posthumanismus (2018). Ihre Einführung in die Roboterethik (2019) wurde eben fertig gestellt. Ihr Habilitationsprojekt verfasst sie zu den Kritisch-Posthumanistischen Elementen in Hannah Arendts Denken und Werk (Arbeitstitel). Zu ihren engeren Forschungsinteressen zählen neben der Verantwortung, dem Trans- und Posthumanismus und der Roboterethik auch Hannah Arendt, feministische Technikphilosophie, Theorien der Urteilskraft sowie Ethik in den Wissenschaften.

Zwischen Terminator und Superintelligenz - Eine kritische Stellungnahme der Roboterethik 

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben Roboter in immer mehr Bereichen des menschlichen Lebens Einzug gehalten. Von der Industrie und ihrem ersten Roboter Unimate über Militär und Kriegsführung bis hin zu Service, Pflege, Medizin und Haushalt werden Roboter heute oder in absehbarer Zukunft eingesetzt. Die moralischen Fragen, die sich bei der Konstruktion und dem Einsatz von Robotern stellen, sind Gegenstand der philosophischen Disziplin der Roboterethik. Denn mit Robotern als spezifischen Technologien, den in ihnen implementierten Werten und den daraus resultierenden (sozialen) Konsequenzen gehen moralische Fragen immer Hand in Hand.

Alexander Mayrhofer

ist seit August 2002 im Team der nic.at. Er leitet die technische Umsetzung der neuen Top Level Domains (new gTLDs), und ist in der IETF (Internet Engineering Task Force) aktiv. Zuvor war er von 1996 bis 2002 als Systems Engineer bei einem Business ISP beschäftigt und selbstständig tätig.

Manfred Müller

ist Ausbildungskapitän auf Airbus A330/340/350 und in der Flugsicherheitsforschung Deutsche Lufthansa AG sowie als Univ.-Dozent für Risikomanagement tätig. Herr Müller begann seine Ausbildung zum Berufsflugzeugführer an der Lufthansa-Flugschule in Bremen und Phoenix, USA im Jahre 1979. Er absolvierte als Referent der Flugsicherheitsabteilung eine Ausbildung zum Flugunfalluntersucher an der University of Southern California in Los Angeles. Im Jahre 2002 wurde er „Leiter Flugsicherheit“. Im Jahre 2010 wurde Manfred Müller zum Leiter der Flugsicherheitsforschung des Lufthansa Konzerns ernannt. Seit 2009 leitete Herr Müller ein interdisziplinäres Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zum Thema „quantitative Ermittlung und Bewertung von Flugsicherheitsrisiken“. Neben seiner Tätigkeit bei der Deutschen Lufthansa ist Manfred Müller Dozent für Risikomanagement an der Hochschule Bremen und hält Vorlesungen an der TU München am Lehrstuhl für Flugsystemdynamik und am Lehrstuhl für Ergonomie. Seit 2014 unterstützt Herr Müller im Auftrag der EU-Kommission europäische Forschungsprojekte zur Erhöhung der Flugsicherheit. 

Errare humanum est – KI als Zukunftsrezept gegen menschliche Fehler?

Der „Mensch im Team“ ist der entscheidende Faktor, wenn komplexe Prozesse risikoarm gestaltet werden müssen. Dies gilt auch, wenn modernste Technik zur Anwendung kommt. Die Hoffnungen, dass immer leistungsfähigere Computersysteme den Menschen auch bei komplexen Aufgaben ersetzen können, haben sich in der Luftfahrt bisher nicht erfüllt. Menschliche Plausibilitätskontrollen und Intuition sind für das Erreichen eines hohen Sicherheitsziels weiterhin unverzichtbar.  
Bei der Reduzierung der menschlichen Fehlerrate spielen gegenseitige Überwachung - in einem optimalen Hierarchiegefälle - die Fähigkeit aktiv und passiv mit Kritik umzugehen und die Akzeptanz der eigenen Fehlerhaftigkeit eine entscheidende Rolle. 
Durch optimale soziale Interaktion im Team können rund 80% aller "Human Errors" in komplexen Situationen entschärft werden. Defizite in der Teamzusammenarbeit sind immer wieder dafür verantwortlich, dass aus einfachen Arbeitsfehlern Katastrophen entstehen können.
Durch effizientes Risikomanagement konnte die Sicherheit im Luftverkehr innerhalb von wenigen Jahrzehnten um mehr als den Faktor 100 erhöht werden. Eine konsequente Anwendung dieser Strategien könnte auch in anderen Branchen das Risiko signifikant reduzieren. 

 

Christof Tschohl

Christof Tschohl ist wissenschaftlicher Leiter des Research Institute – Digital Human Rights Center. Als Ingenieur der Nachrichtentechnik und Jurist arbeitet er in Forschung und Beratung zu den Themen Datenschutz, IT- Sicherheit, Telekommunikation, Strafrecht und „Privacy by Design“. Bekannt ist er durch sein zivilgesellschaftliches Engagement als Obmann der Bürgerrechtsorganisation „epicenter.works“ sowie als Vorstandsmitglied in der von Max Schrems neu gegründeten Datenschutz-NGO „noyb.eu“.

Statement zu 5G und Security

Telekommunikation und Breitband-Internet sind tragende Säulen der Informationsgesellschaft. Die Entwicklungen zu den Themen Netz- und Informationssicherheit und Datenschutz reflektieren die Aktualität und Bedeutung dieser zentralen Felder. Die Menschenrechte sind dabei ein rechtlicher Anker und international ein gemeinsamer Nenner. Der Referent argumentiert die Konzepte "Human Dignity by Design" und "Rule of Law by Design" als Herausforderung und vor allem als Chance für die Gesellschaft. 
 

Elisabeth Schauermann

beschäftigt sich seit ihrem Studium in Global Studies an der Universität Graz mit Fragen der Internet Governance. Seit 2016 ist sie involviert in EuroDIG und IGF. Im November 2019 organisierte sie das erste globale Youth Internet Governance Forum in Berlin in ihrer derzeitigen Rolle als Referentin für KI und Internet Governance bei der Gesellschaft für Informatik e.V.  

Statement zu Internet Governance

Das Internet ist an einem gesellschaftlichen Reifepunkt angelangt und spaltet uns doch - ist Selbstverständlichlichkeit für die einen und mit Vorsicht zu betrachtende Neuerung für die anderen. Ein Ausgleich zwischen unterschiedlichen (Stakeholder-)Gruppen versucht sich in kontinuierlicher Ausverhandlung, die von innovativen Vordenkerinnen und Vordenkern erdacht und ermöglicht wurde. Nach eineinhalb Jahrzehnten der institutionalisierten Internet Governance Foren, lohnt es sich gemeinsam zu reflektieren, wie sich diese Modelle und Ideen verändern können, wenn eine neue Generation von Internetexpertinnen und  -experten auf Mitsprache drängt.

Robert Schischka 

studierte Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Controlling. Seine beruflichen Schwerpunkte liegen in den Themenbereichen IT-Strategie, IT-Architektur und Infrastruktur sowie IT-Sicherheit. Langjährige Erfahrung sammelte er als Sicherheitsexperte bei einem Tochterunternehmen der Österreichischen Nationalbank sowie als Consultant bei dem international tätigen IT-Beratungsunternehmen CSC. Seit September 2003 ist er neben Richard Wein Geschäftsführer der nic.at und zuständig für den technischen Betrieb. Zudem ist er seit 2008 Leiter des nationalen österreichischen Computer Emergency Response Teams (CERT.at).

Jörg Schweiger

Studium der Informatik an den Universitäten Linz und Dortmund. Diplom. Promotion. Verschiedene Beratungs- und Managementfunktionen in führenden Technologieunternehmen und in der Versicherungswirtschaft. 2007 – 2013 DENIC-CTO, seit 2014 DENIC-CEO. In dieser Funktion verantwortlich für die Fachbereiche Technik, Informationssicherheit, Research, Prozess- und Produktmanagement, Government & Regulatory Affairs sowie Unternehmenskommunikation. Repräsentiert DENIC regelmäßig bei internationalen Organisationen, Verbänden und Konferenzen wie NETmundial, IGF (Internet Governance Forum) oder EuroDIG (European Dialogue on Internet Governance). Aktiv in die Multistakeholder-Prozesse im Rahmen der zentralen Internet-Koordinierungsorganisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) eingebunden: Seit 2009 Vertreter DENICs in der Country Code Names Supporting Organisation (ccNSO). 2009/2010 Chair der ccNSO Incident Response Working Group. 2011/2012 Co-Chair der Joint DSSA (DNS Security and Stability Analysis) Working Group. 2014/2015 Observer der Cross Community Working Group to Develop an IANA Stewardship Transition Proposal on Naming Related Functions (CWG IST). 2015 - 2017 ccNSO-Vertreter im Nominating Committee (NomCom). 2009 – 2013 Mitglied des Vorstands der ENUM Federation. Seit Februar 2016 Vorsitzender des Direktoriums des Dachverbands der nationalen Registrierungsstellen europäischer Top Level Domains.

Richard Wein 

ist staatlich geprüfter Betriebswirt aus Bad Reichenhall. Berufliche Erfahrungen in den Bereichen Controlling, Organisation und kaufmännischer Leitung unter anderem bei Agfa-Gaevert (München), der Brauerei Sigl (Obertrum), Fa. Wiberg (Sbg., Freilassing) und der Brauerei Bürgerbräu (Bad Reichenhall) führten ihn als Geschäftsführer für die Agenden Finanzen, Administration, Organisation und IT zu nic.at, wo er seit Sommer 2000 kaufmännischer Geschäftsführer ist.